Der Kensington Runestone

Gescannt mit Artec Eva und Space Spider. Eva wurde verwendet, um den gesamten Stein zu scannen, woraus eine großartige digitale Nachbildung entstand, während mit Space Spider die Runen selbst eingefangen wurde, damit eine tiefere Einsicht auf die Gravier ungen und den umgebenden Stein erreicht werden konnte. Anschließend wurden sämtliche Scans zu einem endgültigen Modell zusammengefügt.

Scan-Zeit: 
gut 1 Stunde
Verarbeitungszeit: 
1 Stunde für erste Farbergebnisse; 4 Stunden für endgültige, maximal auflösende Ergebnisse

Gescannt mit Artec Eva und Space Spider. Eva wurde verwendet, um den gesamten Stein zu scannen, woraus eine großartige digitale Nachbildung entstand, während mit Space Spider die Runen selbst eingefangen wurde, damit eine tiefere Einsicht auf die Gravierungen und den umgebenden Stein erreicht werden konnte. Anschließend wurden sämtliche Scans zu einem endgültigen Modell zusammengefügt.

Alle Scans wurden in weniger als einer Stunde durchgeführt. Nachbearbeitungszeit: 1 Stunde für erste Farbergebnisse, 4 Stunden für endgültige, maximal auflösende Ergebnisse. Die zusätzliche Zeit wurde benötigt, um sicherzustellen, dass aus dem 3D-Modell eine perfekte digitale Kopie des Kensington Runestone wurde.

In den Worten des 3D-Scanning-Experten von Laser Design, Kevin Shain, erfahren Sie, wie die Nachbearbeitung durchgeführt wurde: “Zuerst habe ich alle Rohdaten im Arbeitsbereich dupliziert. Da ich nur einen Tag mit dem Runestone hatte, musste ich schnell und präzise arbeiten, aber auch einen Backup-Plan haben, falls etwas schief ging und ich ein paar Schritte zurückgehen musste.”

“Als nächstes habe ich die Eva-Daten verarbeitet, um die Makroansicht des Runensteins zu erreichen. Ich hatte den Runenstein für den ersten Schritt mit der Vorderseite nach oben gescannt und ihn dann vorsichtig umgedreht, um die Unterseite zu scannen. Bevor ich weiterarbeitete, führte ich auf jeder Seite eine Gesamterfassung durch, um sicherzustellen, dass vor der Ausrichtung alles in Ordnung war. Nur um sicher zu gehen, hatte ich vor dem Scannen Farbmarkierungen um den Runenstein angebracht, daher habe ich auch keine automatische Untergrundentfernung gewählt.”

“Die Markierungen waren hilfreich, denn verschwommene Farben sind ein sicheres Zeichen für Fehlausrichtungen. Die Farben aber waren scharf und knackig, daher war ich zuversichtlich in Bezug auf die Registrierung. Man könnte sagen, dass die Textur auf dem Tisch für die Verarbeitung sehr hilfreich war. Ich dankte der Textur für ihre nützlichen Dienste und löschte sie dann mit dem Tool zum Entfernen des Untergrunds.”

“Nach dem Löschen des Tischs führte ich die oberen und unteren Eva-Datensätze zusammen. Die Ausrichtung verlief perfekt, so dass ich eine abschließende Gesamterfassung auf beiden Seiten gemeinsam durchführte, gefolgt von der Entfernung von Abweichungen und vollendet mit der finalen Zusammenfügung. Dann vereinfachte ich diese Daten und texturierte sie, um das erste farbige 3D-Modell des Runensteins zu erstellen. Der nächste Schritt war die Kombination dieser Daten mit den superhochauflösenden Daten von Space Spider.”

“Für den Space-Spider-Teil führte ich die Gesamterfassung für jeden der Space-Spider-Scandatensätze durch, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung war und keine Fehlausrichtungen auftraten. Um es einfacher zu machen, verwendete ich das bestehende Eva-Modell als registrierten Datensatz im Align-Tool, um jeden meiner Space-Spider-Scans an die Position der Eva-Daten zu bringen. Es hat perfekt funktioniert!”

“Die Space-Spider- und Eva-Daten stimmen vollständig überein. Ich führte eine letzte Gesamterfassung für alles durch, gefolgt von der Entfernung von Abweichungen und vollendet mit der finalen Zusammenfügung. Das Ergebnis war ein komplettes, hochauflösendes 3D-Modell des Kensington Runestone.”