Beschleunigen Sie Ihren 3D-Scan-Workflow mit Artec RoboticScan!

Zusammenfassung: Beim 3D-Scannen einer großen Anzahl von Objekten sollten sowohl der Faktor Zeit als auch mögliche menschliche Fehler berücksichtigt werden. Durch die Automatisierung des Scanvorgangs können Fehler reduziert und die Scanzeiten extrem verkürzt werden.

Das Ziel: Mit dem Artec RoboticScan 3D-Scanprozesse zu automatisieren. Ob für die Arbeit mit mehreren Objekten unterschiedlicher Größe und Form oder mit denselben

Objekten: RoboticScan verfügt über Modi für jedes Objekt. Verwendete Werkzeuge: Artec RoboticScan, Artec Eva, Artec Weltraumspinne

Obwohl Artecs handgeführte Scanner so entwickelt wurden, dass sie bequem in die Hand passen, haben unsere Kunden gezeigt, dass sie auch einfach in ein Robotersystem integriert werden können.

Im untenstehenden Video können Sie ein Beispiel für die Integration eines Artec Scanners in ein automatisches Scannsystem sehen. Das Video wurde uns von der norwegischen 3D-Graphik, -Druck und –Modellierungsfirma NorNet zur Verfügung gestellt. NorNet hat vor kurzem einen Spider Scanner erworben um damit Museumsartefakte wie Holzschnitzereien und Gipsfiguren sowie Autoteile, die auf dem Markt nicht mehr erhältlich sind, zu digitalisieren. So können die 3D-Modelle der gescannten Objekte mittels eines 3D-Druckers oder einer CNC-Maschine vervielfältigt werden.

Um zu sehen, ob der Scanner den Erwartungen NorNets entspricht, testete die Firma den Scanner indem sie ihn auf einen Roboterarm montierte, dem Universal Robot 5 (UR5). Laut NorNet ist dieser Roboter ziemlich einfach zu programmieren und für die Anwendung mit Personen geeignet. Wenn der Roboter z.B. gegen etwas stößt, stoppt er automatisch.

„Ich muss immer viele Dinge scannen. Es macht daher Sinn, den Scannprozess zu automatisieren“, so Ben-Tommy Eriksen, Leiter NorNets. „Ich wählte Artec Spider aufgrund seiner Auflösung. Spider erkennt die kleinsten Details auf einer hölzernen Oberfläche und eignet sich daher ausgezeichnet für diese Arbeit“.

Um das automatische Scannen zu üben verwendete Eriksen einen alten Motorradmotor, der einige komplizierte Rundungen und Löcher hat. Der Motor wurde auf einer Drehscheibe befestigt und der Spider am Roboterarm befestigt, sodass er um das zu scannende Objekt drehen konnte. Der Roboter passte von Spider identifizierte Problembereiche automatisch an, die während des Vorgangs neu gescannt werden mussten, damit keine Löcher im endgültigen Modell entstehen würden.

Erikson war mit den Resultaten wirklich zufrieden. „Wie Sie sehen können, funktionierte es sehr gut“, so Erikson.