Digitale Kopien von Orthesen

Da er bereits seit 2 ½ Jahren Benutzer eines Artec MH Scanners ist, hat sich RSI’S Kunde Johannes Carstens, Geschäftsführer von SC Sanitätshaus Carstens, dazu entschieden, sein technisches Equipment um einen Artec L Scanner zu erweitern. Ziel war es, schnell und einfach digitale Kopien von hunderten Orthesen zu erstellen, die sich über die Jahre angesammelt hatten um Lagerraum freizumachen.

Der Prozess:

1. Scannen der Orthese

SC’s neue Scanmethode besteht aus zwei Artec MH und L Scannern, die auf einem flexiblen doppelköpfigen Stativ befestigt sind. Dies erlaubt es, zwei Scanner simultan zu verwenden. Weiterhin ist eine motorisierte Drehscheibe in einer geeigneten Distanz zum Stativ aufgebaut. Ein vollständiger 360° Scan dauert 30 Sekunden mit 15 Bildern/Sekunde.

2. Nachbearbeitung mit Artec Studio

Die Datennachbearbeitung ist teilweise automatisiert – sie nutzen einen einzigen Makrobefehl, welcher eine optimale Abfolge von Befehlen und Parametern startet. Dies dauert ca. 5 Minuten, inklusive dem füllen von Löchern und der manuellen Bereinigung von Störungen.

3. Wiederverwertung der materiellen Orthesen

4. Sobald die digitalen Kopien zur Verfügung stehen, werden die materiellen Formen nicht mehr benötigt und werden zur Wiederverwertung ausgemustert.

Wie Johannes Carstens erklärt, sind die Vorteile der neuen Scanmethode folgende:

1. Die materiellen Modelle müssen nicht mehr gelagert werden

2. Eine digitale 3D Kopie kann von ungeschultem Personal in wenigen Minuten erstellt werden

3. Eine digitale 3D Kopie enthält alle Informationen der Abdrücke und ist vollständig kompatibel mit typischen weiteren Programmen des orthopädischen Bereichs wie Messung, Analyse, Form Deformierung & Modellierung, Produktion und Dokumentation.

4. der Aufbau kann auch so geändert werden, dass er hochwertige Scans von Patienten in weniger als einer Minute mit minimaler Benutzerinteraktion liefert

Johannes Carstens sagte Artec, dass das Unternehmen sehr zufrieden mit dem Artec L Scanner ist und bittet lediglich darum, dass das Gehäuse des L Scanners verbessert wird, da dieser keinen Griff hat und manchmal schwer zu halten ist. Wir begrüßen Kundenvorschläge und arbeiten daran, die Scanner ergonomisch perfekt zu gestallten.

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