Forbes und MSN berichten, wie eine Kombination von 3D-Scannen und Phänotypisierung zur Ernährung der Welt beitragen kann

08/07/2021

Von Kanyanta Mubanga

Die Nachrichten in diesen Tagen lesen sich wie ein Katalog von all dem, was in der Welt im Moment falsch läuft. Daher ist es hin und wieder erfrischend, auch mal eine positive Geschichte zu hören. Und wenn diese Geschichte von einer 3D-Technologie handelt, die derzeit einen echten Unterschied macht? Nun, dann ist es für uns besonders spannend.

Die Nachricht, die wir hier meinen, handelt von Weidelgras: eine Art von Gras, das an Vieh verfüttert wird. Und ja, Sie werden nicht die Ersten sein, der feststellen, dass „spannend“ nicht gerade ganz oben auf der Liste der Adjektive steht, die man mit Weidelgras assoziieren würde. Doch verbesserte Weidelgras-Erträge würden einen signifikanten Einfluss auf die Erträge von Landwirten und Züchtern haben – etwas, von dem wir alle wissen, dass es gebraucht wird.

Weidelgras ist ein beliebtes Futtermittel für Vieh, doch mancherorts gehen bis zu 20 % des Ernteertrags der Pflanze durch frühzeitiges Aufbrechen der Samen verloren.

Und offenbar stehen wir mit unserer Meinung nicht alleine da – denn wir haben festgestellt, dass auch einige andere diese Geschichte geteilt haben.

Forbes etwa war ebenso begeistert wie wir und schrieb in seinem Beitrag, dass die für die Internationale Raumstation entwickelte 3D-Scantechnologie helfen könnte, die Menschheit auf der ganzen Erde zu ernähren. MSN war sogar noch optimistischer in seiner Einschätzung und erklärte, dass 3D-Scanning, gepaart mit altbekannten Fähigkeiten zur Phänotypisierung, sehr wohl den Hunger in der Welt beenden könnte.

Klingt nach etwas, was wir alle unterstützen würden, oder? Und falls Sie sich fragen, was Phänotypisierung eigentlich ist: Es handelt sich um einen sehr spezifischen Begriff für etwas, das ziemlich einfach erklärt werden kann – nämlich die Verbesserung der Ernteerträge durch die Identifizierung von Pflanzen mit den wünschenswertesten Merkmalen.

Mit den 3D-Scannern von Artec können Landwirte Pflanzen mit den wünschenswertesten Merkmalen leichter identifizieren und so die Ernteerträge verbessern

Doch leichter gesagt als getan: In unserem Fall zum Beispiel mussten die Köpfe des Weidelgrases zuvor von Hand vermessen werden, um die besten Pflanzen zu identifizieren. Aber Travis Tubbs, ein Major der U.S. Space Force, fand heraus, dass ein Artec Space Spider diese Aufgabe enorm vereinfachen konnte. Der hochauflösende 3D-Scanner ermöglichte es ihm, die Ähren von Weidelgras genau zu erfassen und buchstäblich zu zählen, wie viele Samen bestimmte Pflanzen verlieren. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Und am Ende haben wir das, wovon wir zu beginn schrieben: eine positive, herzerwärmende und aufbauende Geschichte. Die Umsetzung dieser ehrgeizigen Vorhersagen bleibt noch abzuwarten, aber es ist sicherlich ermutigend, die Möglichkeiten zu betrachten und zu sehen, dass Fortschritte gemacht werden. Wir drücken weiterhin die Daumen!

Der MSN-Artikel ist auch auf Deutsch auf weltderwunder.de, Focus.de und msn.com zu finden.