3D-Scanning bei Artec Partnern im Test

07/11/2016

Artec veranstaltet einen Wettbewerb unter seinen Partnerunternehmen, um herauszufinden, wer am besten scannen kann. Und wir haben auch schon zwei Gewinner.

Auf dem letzten jährlichen Treffen mit unseren weltweiten Vertreibern im Januar in der wunderschönen Abtei Neimënster in Luxemburg gaben wir unseren Partnern die Möglichkeit, ihr Können in 3D-Scanning vorzuführen, und zeichneten die Besten unter ihnen aus. Wir veranstalteten einen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ein verhältnismäßig komplexes Industrieobjekt – einen Zylinderkopf – mit Space Spider scannen sollten.

Der Zylinderkopf umfasste mehrere schwierig zu scannende Stellen, darunter Rippungen, Öffnungen und Löcher. Der Scan erforderte ein gewisses Maß an Akribie und die Fähigkeit zu verstehen, in welchem Winkel der Scanner auf die Oberfläche ausgerichtet muss, damit diese mit allen Details erfasst wird.

Der Geschäftsführer von Artec 3D Artyom Yukhin spricht auf dem Artec Partners Meeting 2016

Der Wettbewerb hatte etwa 27 Teilnehmer, die abhängig vom Grad ihrer Expertise zwei Gruppen zugeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Gold-Partnern und Partnern, die herausragende Kenntnisse der Artec-Produkte bewiesen und bei Artecs letztem weltweiten Scanning-Test eine hohe Punktzahl erreicht hatten. In der zweiten Gruppe waren 17 Partner, die noch nicht so lange mit uns zusammenarbeiten.

Jeder Teilnehmer bekam 7 Minuten, um das Objekt von allen Seiten zu scannen. Vor dem Start konnten alle noch die Einstellungen in der 3D-Scanning-Software Artec Studio 11, wie beispielsweise die Helligkeit, nach eigenem Ermessen anpassen.

Ein 3D-Modell des Zylinderkopfs, erfasst während des 3D-Scanning-Wettbewerbs.

Der Wettbewerb stieß auf großes Interesse.

Der Wettbewerb stieß auf großes Interesse. Um die Teilnehmer bildeten sich Menschentrauben, alle waren neugierig, auch den Anderen beim Scannen zuzugucken, und vereinzelt wurden sogar Teilnehmer angefeuert. Die größte Aufmerksamkeit zogen die Gold-Partner auf sich, und es war ein wahres Vergnügen, ihnen beim Arbeiten zuzuschauen. Sie wirkten sehr konzentriert und jede Bewegung äußert präzise und sorgfältig durchdacht. Man konnte sehen, dass sie ihre Abläufe sehr gewissenhaft planen.

Sobald ein Teilnehmer mit dem Scannen fertig war, wurde das Projekt gespeichert. Die Scans wurden automatisch verarbeitet und später auf einem Artec-Server verarbeitet. Dabei wurde jedes Projekt in Autopilot-Modus und mit jeweils den selben Einstellungen in ein 3D-Modell verwandelt.

Die meisten der entstandenen Modell sahen wirklich toll aus.

Die meisten der entstandenen Modell sahen wirklich toll aus. Entsprechend der Regeln des Wettbewerbs mussten die Partner die Sieger unter sich ausmachen. Wir luden die Modelle auf einen Server hoch und „anonymisierten“ sie, indem wir ihnen Nummern zuwiesen. Nur wir wussten, welches Modell von wem gescannt worden war.

Dann starteten wir eine Online-Abstimmung unter zwei Jurys, jeweils mit den fünf erfahrensten Spezialisten aus beiden Gruppen. Sie wurden gebeten, die Modelle wurde von 0 bis 10, hauptsächlich anhand der Qualität der schwer zu scannenden Stellen, zu bewerten. Gold-Partner bewerteten weniger erfahrende Partner und umgekehrt, so dass niemand für sich selbst stimmen konnte.

Die Gold-Partner hatten den Sieger der anderen Gruppe schnell ermittelt – es war Armon Joos vom Schweizer Unternehmen 3D-Model.

Die Gold-Partner hatten den Sieger der anderen Gruppe schnell ermittelt – es war Armon Joos vom Schweizer Unternehmen 3D-Model. Armon erhält den vielseitigen Weißlicht-3D-Scanner Artec Eva für eine eindrucksvolle Punktzahl von 40 Punkten. Herzlichen Glückwunsch! Platz zwei ging an einen weiteren 3D-Spezialisten aus der Schweiz – Tobias Schneider von Visual Data Systems. Fabrice Goussou vom französischen Unternehmen Boreal landete hauchdünn hinter Tobias. Die beiden erzielten 37 bzw. 38 Punkte und erhalten einen Rabatt auf einen zukünftigen Scannerkauf.

Der Sieger der zweiten Partner-Gruppe, Armon Loss vom Schweizer Unternehmen 3D-Model bekommt Artec Eva.

Der Sieger für die Gruppe der Gold-Partner war viel schwerer zu ermitteln.

Der Sieger für die Gruppe der Gold-Partner war viel schwerer zu ermitteln: Wir hatten am Ende Punktgleichheit für den ersten und zweiten Platz, und der Abstand des dritten auf den zweiten Platz betrug nur einen Punkt. Also musste ein Stechen durchgeführt werden. Wir baten Gold-Partner, Modelle aus ihrer Gruppe mit 10, 9 oder 8 Punkten zu bewerten, so dass sie nicht zwei Modellen die gleiche Punktzahl geben konnten.

Am Ende setzte sich Edwin Rappard von der niederländischen Firma 4C Creative CAD CAM Consultants mit insgesamt 76 Punkten als klarer Sieger durch.

Am Ende setzte sich Edwin Rappard von der niederländischen Firma 4C Creative CAD CAM Consultants mit insgesamt 76 Punkten als klarer Sieger durch. Edwin bekommt den Hochpräzisions-3D-Scanner Space Spider! Genau wie in der anderen Gruppe betrug der Abstand zwischen zweitem und drittem Platz nur einen Punkt: Daniel Winkelmann von KLIB (Deutschland) erzielte 71 Punkte und Ali Can Boysan von Teknodizayn (Türkei) kam auf 70 Punkte. Ihre Unternehmen erhalten Rabatte auf zukünftige Scannerkäufe.

Der Sieger bei den Artec Gold-Partnern, Edwin Rappard vom niederländischen Unternehmen 4C Creative CAD CAM Consultants bekommt Space Spider.

Wir sind sehr erfreut, mit so großartigen Partnern zusammenarbeiten zu dürfen! Und hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder!

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