Artec 3D und St. Cloud University entwickeln die virtuelle Lernerfahrung der nächsten Generation

02/11/2015

Palo Alto, Kalifornien – 03. November 2015 – Artec 3D, ein führender Entwickler und Hersteller professioneller 3D-Software und -Hardware, teilt heute mit, dass sein Handscanner Artec Spider ™ sowie die Software Studio 10 vom Visualization Lab der St. Cloud State University’s (SCSU) für die Erweiterung des virtuellen Lehrangebots der Hochschule ausgewählt wurden. Artecs Hardware und Software sind die jüngsten Anschaffungen des bahnbrechenden „Visualization Lab“, das mit einem eigenen Server betrieben wird und mit Touch-fähigen Rechnern, aufstellbaren Touch-Bildschirmen, Projektoren und Virtual-Reality-Headsets ausgestattet ist. Artecs Scanning-Produkte werden vom Visualization Lab genutzt, um eine große Bandbreite realer Objekte zu erfassen sowie die Universitätssammlung an 3D-Modellen, die von den Studenten in virtuellen Umgebungen untersucht werden können, zu erweitern.

Artecs Technologie erfasst reale Objekte, die sonst gar nicht untersucht werden könnten. So haben die Studenten nun beispielsweise ungehinderten Zugang zur Universitätssammlung von seltenen und teuren Schädeln. Zu verdanken ist dies Visualization Lab und dem „Interaktiven Schädelmuseum“ (Interactive Skull Museum), einer Software-Anwendung, die entwickelt wurde, um die üppige Artefaktensammlung der biologischen Fakultät öffentlich zugänglich zu machen. In der Fakultät war man der Meinung, dass unmittelbares Arbeiten mit den Schädeln, die normalerweise nur hinter einer Glasscheibe zu bewundern sind, die Lernerfahrung verbessern könnte. Die Herausforderung war, einen solchen Kontakt zu ermöglichen, ohne dabei die Unversehrtheit der empfindlichen Relikte zu gefährden.

Artecs Scanner Spider ermöglichte es Visualization Lab, die komplizierten Details von jedem Schädel in der Sammlung zu erfassen, darunter Exemplare von Kühen, Hirschen, Füchsen, Rotluchsen und sogar Menschen. Die Tragbarkeit des Handscanners und seine Fähigkeit, verschiedene Texturen und Merkmale in hoher Qualität zu reproduzieren, erwiesen sich als besonders hilfreich bei der Arbeit mit komplexen Schädeln, zum Beispiel solchen mit Geweih. Die Software Artec Studio 10 wurde genutzt, um die erfassten Polygonnetze von Schädel und Geweih spurenlos zusammenzuführen und so das fertige, makellose digitale 3D-Modell zu erstellen.

Die Biologiestudenten in diesem Semester sind die ersten, die das Interaktive Schädelmuseum besuchen können werden. Das Museum verfügt über eine Reihe vernetzter interaktiver Display-Tische von MultiTaction, die den Studenten erlauben, das üppige Repertoire der Fakultät zu drehen, teilen, vergleichen und studieren, und das so, als läge es gerade im physischen Sinne vor ihnen.

„Dieses Projekt wäre nicht möglich gewesen ohne Artecs Technologie.“, sagt Mark Gill, Visualisierungstechniker bei SCSU. „Ihre Scanner und Software sind eine dramatische Verbesserung gegenüber dem, was wir vor einem Jahr hatten. Damals hätte ich ein solches Projekt gar nicht erst versucht. Früher beschränkten sich unsere Scanning-Kapazitäten auf Objekte von der Größe eines kleinen Kühlschranks. Darüberhinaus können wir viele unserer Modelle nun innerhalb weniger Stunden erstellen, was früher mehrere Tage in Anspruch genommen hätte.“

Die Nutzung von Hochpräzisionsscannern und fortgeschrittener Software ermöglicht es dem Lab, seine Projekte sogar noch weiter zu treiben, besonders auf dem Gebiet der Rekonstruktion. Indem mithilfe der Schädel ein neues Polygonnetz erstellt wird, kann das Lab noch mehr darüber entdecken, wie eine Person oder ein Tier einmal ausgesehen hat, und so weiter fortgeschrittenen Forschungen den Weg bereiten, mit dem Potential, eine ganz Bandbreite an Disziplinen, darunter Biologie, Anthropologie, Archäologie oder sogar Medizin, weiterzubringen.

Mit Artecs Werkzeugen kann das Lab auch andere Projekte in Angriff nehmen, zum Beispiel die Erstellung mikroskopisch kleiner Organismen wie Algen. Das Lab möchte die Abbildung dieser Lebensform mithilfe von Studio 10 in ein komplettes 3D-Polygonnetz verwandeln. Das fertige Modell könnte man sich dann mit umfassender Virtual-Reality-Technologie ansehen, was den Studenten ein völliges neues Spielfeld für biologische Studien eröffnen würde.

 „Es ist sehr aufregend zu sehen, welchen Einfluss 3D-Technologien auf Bildung und Lernabläufe haben.“, sagt Artyom Yukhin, Geschäftsführer von Artec 3D. „Artecs Technologie verändert, wie Studenten Objekte untersuchen, sowohl große als auch unglaublich kleine, mit denen man sonst kaum wirklich arbeiten könnte. Es ist verblüffend zu sehen, was St. Cloud State University gerade erreicht. Wir hoffen, dass mehr Bildungseinrichtungen ihrem Beispiel folgen werden.“

„An der SCSU wissen wir, dass eine wahrhaftige Lernerfahrung über Lehrbücher und Vorlesungen hinausgeht.“, sagt Dr. Adel Ali, stellvertretender Dekan am College of Science and Engineering der SCSU. „Unsere Mitarbeiter verpflichten sich, stets das Neueste an innovativen Technologien und Lösungen, wie etwa Artecs Profiscanner, verfügbar zu machen, damit die Studienerfahrung verbessert und neue Lerntechniken angewandt werden können.“

Über Artec 3D

Artec 3D ist ein führender Hersteller professioneller Hardware und Software für 3D-Scanning, entwickelt von einem starken Team von Spezialisten für die Erfassung und Verarbeitung von 3D-Oberflächen sowie für biometrische Gesichtserkennung. Artec-Scanner sind schnell und effizient und werden in vielen verschiedenen Branchen, darunter Maschinenbau, Sicherheit, Medizin, Unterhaltung, Design, Mode, Kulturgüterpflege und vielen mehr, genutzt.

2013 brachte Artec ein automatisches 3D-Ganzkörper-Scanningsystem, Shapify, auf den Markt. Mit Shapify wurden 3D-Portraits, sogenannte „Shapies“, für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt verfügbar und erschwinglich. Das Unternehmen hat Niederlassungen in den USA (Palo Alto), Russland (Moskau) und Luxemburg.

About the St. Cloud State University Visualization Lab

Visualization Lab an der St. Cloud State University ist ein hochmodernes Labor für Wissenschaft, Technologie, Entwicklung, Kunst und Mathematik (STEAM). Das Labor arbeitet über die Universität und Gemeinden an mehreren interdisziplinären Projekten, und ebenso mit der der freien Wirtschaft. Es bietet Studenten besondere Lernerfahrungen, indem jene unmittelbare Eindrücke in einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Bereich sammeln können. Das Labor befindet sich an der Universität im Integrated Science and Engineering Laboratory Facility (ISELF), einer multidisziplinären studienorientierten Wissenschaftseinrichtung, an der Zusammenarbeit, experimentelles Lernen und Innovation gefördert werden.

Weitere Informationen unter www.stcloudstate.edu/iself.

Über St. Cloud State University

St. Cloud State ist eine der größten öffentlichen Universitäten in Minnesota, mit 15.461 Studenten und über 200 Studiengängen in Wirtschaft, Bildung, Kunst und Geisteswissenschaften. Die Universität befindet sich 70 Meilen nordwestlich von Twin Cities am Ufer des Mississippi und hat eines der besten internationalen Programme im Verbund Minnesota State Colleges and Universities (MnSCU).

Weitere Informationen unter www.stcloudstate.edu.

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